Kuchen geht im Ofen besonders schön auf, wenn man ein Glas Wasser dazustellt.
Kuchen und Kekse bekommen eine besonders schöne Kruste und werden goldbraun, wenn man sie vor dem Backen mit Milch oder Dosenmilch bestreicht.
In den ersten 20 Minuten der Backzeit darf der Backofen nicht geöffnet werden, sonst fällt der Kuchen zusammen.
Kuchen sollte man nie abrupt abkühlen, sonst fällt er zusammen.
Kuchen geht leichter aus der Form,
wenn man die Backformen nach dem Einfetten zunächst kalt stellt
wenn man ihn erst erkalten lässt und dann die Form für kurze Zeit in kochendes Wasser stellt
wenn man die Form mit eingefettetem Butterbrotpapier auslegt
wenn man die Backform sehr sorgfältig einfettet und kurz ins Gefrierfach stellt, denn so verbindet sich beim Backen der Teig nicht mit dem Fett
Blechkuchen stellt man mit dem noch heißen Blech auf ein nasses Tuch, dann löst er sich leichter.
Fetthaltiges Gebäck, das sonst mit viel Butter zubereitet wird, schmeckt frischer und ist besser verträglich, wenn man die Hälfte der Butter durch Speisequark mit hohem Fettgehalt ersetzt.
Topfkuchen können nach einigen Tagen schon etwas trocken sein. Das lässt sich verhindern, wenn man eine oder zwei Tassen Kokosflocken unter den Teig rührt.
Kastenkuchen schneidet man einfach in der Mitte an und schiebt die beiden Hälften dann zum aufbewahren zusammen. So trocknen die Schnittflächen nicht aus.
Kuchen in Kastenformen verbrennen im Ofen nicht so schnell, wenn sich ein weiteres Backblech auf einer Schiene über dem Kuchen befindet – das verringert die Hitze.
Stellen Sie Backformen niemals auf ein Blech, sondern immer auf ein Kuchengitter, denn auf dem Blech bekommt das Gebäck zu starke Unterhitze und verbrennt.
Kuchen vom Blech eignen sich sehr gut zum Einfrieren und bleiben saftig, wenn sie vorher nicht fertiggebacken werden.
Um zu prüfen, ob der Kuchen gar ist, sticht man mit einem dünnen Holzstäbchen in den Teig. Bleibt beim Herausziehen Teigmasse hängen, ist der Kuchen noch nicht gar. Erst wenn das Holzstäbchen ganz sauber herausgezogen wird, ist der Kuchen durchgebacken.
Streichen Sie auf die Mitte der Kuchenplatte etwas Honig, und der Kuchen rutscht nicht mehr.
Kuchentipps
31-03-2009 by adminTipps für Marinaden und Kräuter
by adminMariniertes Fleisch schmeckt würziger und ist zarter. Legen Sie das Fleisch in eine Marinade aus Öl, Rotwein oder Buttermilch und geben Sie Gewürze Ihrer Wahl dazu.
Bei Braten marinieren Sie das Fleisch über Nacht, bei zartem Fleisch (zum Kurzbraten) reichen zwei bis drei Stunden.
Geben Sie die Marinade warm, aber nicht zu heiß, über das Fleisch, dann zieht sie viel schneller ein.
Fleisch ganz einfach marinieren: Geben Sie das Fleisch mit Gewürzen und etwas Öl oder Sojasoße in einen Gefrierbeutel und lassen es über Nacht im Kühlschrank durchziehen.
Will man zähes Fleisch weich machen, legt man es in Milch, der eine Messerspitze Natron zugesetzt wurde, ein. Milch und Natron sollte jeden Tag erneuert werden, bis das Fleisch weich ist.
Beim Beizen/Marinieren von Wild ist es wichtig, dass die Beize Säure wie Wein, Weinessig oder Buttermilch enthält.
Alkohol (z.B. Rotwein) oder Sojasosse machen die Marinade schärfer und das Fleisch zarter
Kräuter welken nicht so schnell, wenn sie in ein feuchtes Tuch eingeschlagen im Gemüsefach aufbewahrt werden. Dort bleiben sie ein bis zwei Tage frisch.
Küchenkräuter bleiben länger frisch, wenn man sie in einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahrt.
Füllen Sie frische, gehackte Kräuter in die Fächer eines Eiswürfelbehälters und gießen je etwas Brühe darauf. Mit den Kräuter-Würfeln lassen sich später schnell Gerichte verfeinern.
Wenn Kräuter welken und die Blätter hängenlassen, stellen Sie sie in ein Glas mit Zuckerwasser. Nach kurzer Zeit sind sie dann wieder knackig frisch.
Küchenkräuter verlieren an Aroma, wenn sie gequetscht werden, also lieber nicht mit dem Messer auf einem Brett, sondern mit der Schere über dem Topf oder der Schüssel schneiden.
Zerreiben Sie getrocknete Kräuter vor dem Würzen zwischen den Händen. Durch die Wärme entfaltet sich ihr volles Aroma.
Mischt man verschiedene Kräuter miteinander, sollte man darauf achten, dass die mit ausgeprägtem Aroma (wie Basilikum oder Rosmarin) die Sanfteren nicht überlagern. Einfach von den Starken weniger nehmen!
Kräuter dörren: Die Kräuter auf einem Blech, das mit Backpapier ausgelegt ist, verteilen. Ofen auf 50 Grad einstellen. Während des Dörrens muss die Tür einen Spalt offen stehen (Kochlöffel dazwischen klemmen).
Oregano hat einen sehr kräftigen Geschmack, sollte also sparsam dosiert werden. Beim Kochen entfaltet er sein volles Aroma.
Basilikum darf dagegen erst nach dem Kochen zugefügt werden.
Bohnenkraut verleiht grünen Bohnen nicht nur den typischen Geschmack, es macht sie auch leichter verdaulich. Sie können es frisch oder getrocknet verwenden.
Was tun bei Kondensschäden an Wänden?
by adminBevor man gleich zu Kleister und Tapete oder Pinsel und Farbeimer greift, sollten man sich die Wände und Decken ganz genau ansehen. Kondensatschäden lassen sich nicht durch Übertapezieren oder Überstreichen beheben, zumindest nicht langfristig. Bereits nach Wochen werden die ersten Flecken wieder an der Oberfläche erscheinen. Es gibt hier nur einen richtigen Weg: die Schadensursache suchen und beheben. Um neuen Kondensatschäden vorzubeugen, muss den Raum regelmäßig gelüftet werden.
Es gibt mehrere Möglichkeiten Kondensatschäden zu beheben. Eine Außendämmung ist im allgemeinen nur in der Fensterlaibung praktikabel. Den Sturz oder Rolladenkasten kann man meist nicht von außen isolieren, denn hierzu müsste schon der Außenputz entfernt werden. Dies ist nur dann sinnvoll, wenn man ohnehin eine Putzerneuerung geplant hat. Als meist unproblematischer hat sich die Innendämmung erwiesen. Unmittelbar auf den Innenputz wird das Dämmmaterial aufgeklebt. Darüber kommt eine Dampfsperre und hierauf wird der Dünnputz aufgetragen. Auf diesen Putz können dann ganz nach Wunsch die Tapeten geklebt, ein Farbanstrich auftragen oder die Wände durch Strukturputz verschönert werden. Diese Methode hat allerdings zur Folge, dass man unbedingt mehr lüften und heizen muss, da die Wand ihre natürliche Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen, verliert.
Ist der Putz bereits so stark durchfeuchtet, dass er verfault ist und abbröckelt, müssen diese Stellen ausgekratzt und beputzt werden. Pilzbefallene Stellen werden mit einem Antipilzmittel überstrichen oder übersprüht. Danach wird der Bewuchs mit einer Bürste oder einem Schrubber abgerieben. Die noch im Untergrund verbliebenen Pilzteile werden durch nochmaligen Antipilzauftrag abgetötet. Wenn man die Fläche entsprechend grundiert hat, kann wie gewohnt renoviert werden.
Schimmel vermeiden
by adminWer schwarze oder braune Flecken an Wänden, Dichtungsmassen oder Einrichtungsgegenständen im Haus entdeckt, sollte schnell Gegenmaßnahmen ergreifen. Kleinere Schimmelstellen, zum Beispiel an Duschabtrennungen, können selbst entfernt werden. Hierzu wird die befallene Stelle mit einer Bürste oder einem feuchten Tuch gründlich gesäubert und anschließend mit einem im Handel erhältlichen Antischimmelprodukt behandelt, um die Sporen abzutöten. Größere Schäden müssen durch eine sachkundige Firma fachgerecht saniert werden. Wichtig ist es, danach die Ursachen für die zu hohe Feuchtigkeit zu beseitigen, da es sonst zu neuem Befall kommt.
Vorbeugend sollten alle Wohnräume, vor allem aber Küche und Bad, häufig gelüftet werden. Dichtungsmassen von Duschkabinen oder Badewannen können zudem regelmäßig mit Essigwasser gereinigt werden. Größere Möbel einige Zentimeter von den Wänden abrücken, damit die Luft dahinter zirkulieren kann. Ratsam ist auch die Anschaffung eines Hygrometers, mit dem die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen gemessen werden kann. Diese sollte auf Dauer 65 bis 70 Prozent nicht überschreiten.
Bei einem Neuanstrich von Küche oder Bad empfiehlt es sich, eine Dispersion auf Basis von Reinacrylat zu verwenden. Entsprechende Produkte sind in jedem gut sortierten Baumarkt speziell für den Einsatz in „feuchten“ Räumen erhältlich. Vorher müssen die Schimmelflecken unbedingt entfernt werden, da sie ansonsten schnell wieder durchschlagen und sich weiter ausbreiten.
Kinder schnell und richtig motivieren
by adminTrödelnde Kinder können ihren Eltern den letzten Nerv rauben: Statt sich die Schuhe anzuziehen, spielen sie mit den Schnürsenkeln. Und gerade am Abend entwickeln sie ungeahnte Tricks, um noch nicht ins Bett gehen zu müssen. Beinahe alle Eltern wissen, wie viele Ausreden einem Kind einfallen, wenn es noch ein paar Minuten Zeit herausholen will. Es gibt aber ein paar Möglichkeiten, wie die kleinen Zeitdiebe sanft zur Eile angetrieben werden können.
Gut geeignet sind zum Bespiel Wettspiele, rät die Zeitschrift „Familie & Co.”. Denn der Herausforderung eines Wettrennens bis zur Bushaltestelle können Kinder nur selten widerstehen.
Auch Formulierungen wie „Wetten, du schaffst es nicht, dir den Schlafanzug anzuziehen, während ich bis 100 zähle” wirken oft Wunder. Das wollen wir doch mal sehen. Natürlich schaffe ich das, Mama – und schon geht’s los. Hilfreich kann es natürlich auch sein, dem Kind einen Wecker mit großen Zeigern ins Zimmer zu stellen. Davon lassen sich die Kleinen anspornen, entwickeln ein Zeitgefühl und lernen auch noch, die Uhr zu lesen und in ihr Leben einzubinden.
Manchmal muss ein Elternteil Konsequenzen androhen, wenn etwas gar nicht laufen will oder Abmachungen zwischen Eltern und Kindern nicht eingehalten werden. Aber es geht auch umgekehrt. Kündigen Sie doch mal positive Konsequenzen an: Die Aussicht noch einen Kuchen backen zu dürfen, wenn man sein Zimmer schnell aufgeräumt hat, wird wohl jedes Kind überzeugen. Die einfachste Möglichkeit – die Belohnung mit materiellen Dingen wie Eis oder Schokolade – ist natürlich die schlechteste, wissen die Experten. Denn Kinder merken sich das und erwarten dann bald für jede Selbstverständlichkeit eine Belohnung.
Kabel statt WLAN
by adminSo zuverlässig und leistungsstark heutige Funknetzwerke auch geworden sind: Eine Netzwerkverbindung via Kabel ist immer die bessere Lösung, falls technisch möglich. Denn WLANs sind prinzipiell anfälliger gegen Eindringlinge und unzuverlässiger als eine Kabelverbindung. Hinzu kommt, dass WLAN-Netzwerke ständig Funkwellen abstrahlen, deren Gefährlichkeit für den menschlichen Körper noch nicht zur Gänze erforscht ist. Zudem ärgert man sich oft über WLAN-unzulänglichkeiten und einen plötzlichen Abbruch der Verbindung.
Wer heute ein Haus baut oder ein altes renoviert, sollte darum am besten gleich für jeden Raum ein Leerrohr vorsehen oder ein Kabel einziehen. Somit ersparen sie sich Kabelgewirr. Ein übliches Kabel vom Typ CAT7 unterstützt beispielsweise schnelle LAN-Verbindungen über Gigabyte-LAN und bietet noch Sicherheiten darüber hinaus.
Die Kabel sollten am besten von jedem Raum aus zu einem zentralen Bereich, wie dem Keller oder einer Abstellkammer geführt werden. Dort ermöglicht dann ein so genanntes Patch-Panel die jeweils benötigte Verbindung der Kabel untereinander oder mit einem Netzwerk-Verteiler (LAN-Switch).
Zur Minimierung der gesamten Kabellänge bei mehreren Stockwerken ist ein solcher Raum je Ebene vorzusehen. Dabei sollte ein separater Strang diese “Konzentrator-Räume” untereinander verbinden.
Damit ist das Bauwerk dann gut für aktuelle oder zukünftige Anwendungen gerüstet, denn über die Verkabelung können auch andere Verbindungen vorgenommen werden, wie etwa für ein ISDN-Telefon.
Sicher mit Strom umgehen
by adminFür viele Menschen ist Strom ein Rätsel, an das man besser nicht rührt. Die oft bittere Folge sind Stromschläge oder Wohnungsbrände, deren Ursache poröse Leitungen sind, zum Beispiel am Bügeleisen.
“Sicherer Umgang mit Strom” heißt deshalb ein Faltblatt, das die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH). Der Flyer gibt Tipps zum Gerätekauf, informiert über die tödliche Kombination von Strom und Wasser oder über das Reparieren defekter Geräte, das nur Fachleute übernehmen sollten.
Fehlerstrom-Schutzschalter retten Leben
Das Faltblatt informiert zudem ausführlich über Fehlerstrom-Schutzsschalter (auch: FI-Schutzschalter oder RCD genannt). Sie schalten schon bei geringen Fehlerströmen den Strom in Sekundenbruchteilen ab und sind so schneller als übliche Haushaltssicherungen.
FI-Schutzschalter sollten daher wo immer möglich im Sicherungskasten installiert oder nachinstalliert werden. Einzelne Steckdose können auch nachträglich mit mobilen oder fest installierten FI-Schutzschaltern gesichert werden. FI-Schutzschalter sind besonders zu empfehlen:
- wenn Strom mit Wasser in Kontakt kommen kann, zum Beispiel in Bad und anderen Feuchträumen, bei Pumpen von Aquarium oder Gartenteich,
- wenn ein hohes Risiko besteht, dass Stromleitungen beschädigt werden, etwa bei Rasenmähern, Kettensägen oder Heckenscheren,
- wenn der Benutzer die Gefahren des Stroms nicht einschätzen kann, zum Beispiel im Kinderzimmer.
Damit der FI-Schutzschalter gar nicht erst reagieren muss, sollten zum Beispiel Kabel und Stecker von Elektrogeräten regelmäßig überprüft und defekte Exemplare fachkundig ausgetauscht werden. Auch sollte die Manipulation von Sicherungen vermieden werden.
Pilzgerichte nicht wieder aufwärmen?
by adminImmer wieder hört man, dass Pilzgerichte nicht aufgewärmt werden dürfen. Jeder hat dieses schon mal gehört, doch keiner scheint sich sicher zu sein, ob es sich hierbei nur um ein Gerücht oder die Wahrheit handelt. Sind aufgewärmte Pilze wirklich giftig? Sogar viele Kochbücher raten davon ab Pilze erneut aufzu wärmen, aber selbst die besten Kochbücher verschweigen warum. Die Antwort gibt das Buch “Chemie in Lebensmitteln” der Katalyse-Umweltgruppe Köln e.V.
Zitat: “Pilze sollte man nach Möglichkeit nicht Aufwärmen. Der Grund ist der hohe Gehalt an Eiweiß und Aminosäuren, die bei zubereiteten Pilzen durch Luftsauerstoff und Bakterien in sehr kurzer Zeit zu Harnsäure, Ammoniak und einigen hochgiftigen Aminosäuren zersetzt werden. Dazu kommt noch, dass alle Pilze anstelle der sonst bei Pflanzen üblichen Cellulose ein Grundgerüst aus Chitin haben, eine stickstoffhaltige und leicht verderbliche Substanz. Die Symptome derartiger Vergiftungen sind Bauchschmerzen, Erbrechen und Nervenschäden, die in Einzelfällen tödlichen Ausgang haben können.”
Gilt das auch für Pilzsuppen? Ja, aber nur teils. Fertig-Suppen aus der Tüte können sie bedenkenlos wieder aufwärmen, durch das Herstellungsverfahren der Pulversuppen, sinkt der Pilzanteil und somit besteht auch kein Risiko. Dosen-Pilze werden durch Blanchieren (Eintauchen in kochendes Wasser) und anschließendes luftdichtes Verpacken haltbar gemacht. Auch diese Pilze dürfen nach dem Kochen nicht wieder aufgewärmt werden.