Mariniertes Fleisch schmeckt würziger und ist zarter. Legen Sie das Fleisch in eine Marinade aus Öl, Rotwein oder Buttermilch und geben Sie Gewürze Ihrer Wahl dazu.
Bei Braten marinieren Sie das Fleisch über Nacht, bei zartem Fleisch (zum Kurzbraten) reichen zwei bis drei Stunden.
Geben Sie die Marinade warm, aber nicht zu heiß, über das Fleisch, dann zieht sie viel schneller ein.
Fleisch ganz einfach marinieren: Geben Sie das Fleisch mit Gewürzen und etwas Öl oder Sojasoße in einen Gefrierbeutel und lassen es über Nacht im Kühlschrank durchziehen.
Will man zähes Fleisch weich machen, legt man es in Milch, der eine Messerspitze Natron zugesetzt wurde, ein. Milch und Natron sollte jeden Tag erneuert werden, bis das Fleisch weich ist.
Beim Beizen/Marinieren von Wild ist es wichtig, dass die Beize Säure wie Wein, Weinessig oder Buttermilch enthält.
Alkohol (z.B. Rotwein) oder Sojasosse machen die Marinade schärfer und das Fleisch zarter
Kräuter welken nicht so schnell, wenn sie in ein feuchtes Tuch eingeschlagen im Gemüsefach aufbewahrt werden. Dort bleiben sie ein bis zwei Tage frisch.
Küchenkräuter bleiben länger frisch, wenn man sie in einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahrt.
Füllen Sie frische, gehackte Kräuter in die Fächer eines Eiswürfelbehälters und gießen je etwas Brühe darauf. Mit den Kräuter-Würfeln lassen sich später schnell Gerichte verfeinern.
Wenn Kräuter welken und die Blätter hängenlassen, stellen Sie sie in ein Glas mit Zuckerwasser. Nach kurzer Zeit sind sie dann wieder knackig frisch.
Küchenkräuter verlieren an Aroma, wenn sie gequetscht werden, also lieber nicht mit dem Messer auf einem Brett, sondern mit der Schere über dem Topf oder der Schüssel schneiden.
Zerreiben Sie getrocknete Kräuter vor dem Würzen zwischen den Händen. Durch die Wärme entfaltet sich ihr volles Aroma.
Mischt man verschiedene Kräuter miteinander, sollte man darauf achten, dass die mit ausgeprägtem Aroma (wie Basilikum oder Rosmarin) die Sanfteren nicht überlagern. Einfach von den Starken weniger nehmen!
Kräuter dörren: Die Kräuter auf einem Blech, das mit Backpapier ausgelegt ist, verteilen. Ofen auf 50 Grad einstellen. Während des Dörrens muss die Tür einen Spalt offen stehen (Kochlöffel dazwischen klemmen).
Oregano hat einen sehr kräftigen Geschmack, sollte also sparsam dosiert werden. Beim Kochen entfaltet er sein volles Aroma.
Basilikum darf dagegen erst nach dem Kochen zugefügt werden.
Bohnenkraut verleiht grünen Bohnen nicht nur den typischen Geschmack, es macht sie auch leichter verdaulich. Sie können es frisch oder getrocknet verwenden.