Tipps für Marinaden und Kräuter

31-03-2009 by admin

Mariniertes Fleisch schmeckt würziger und ist zarter. Legen Sie das Fleisch in eine Marinade aus Öl, Rotwein oder Buttermilch und geben Sie Gewürze Ihrer Wahl dazu.
Bei Braten marinieren Sie das Fleisch über Nacht, bei zartem Fleisch (zum Kurzbraten) reichen zwei bis drei Stunden.
Geben Sie die Marinade warm, aber nicht zu heiß, über das Fleisch, dann zieht sie viel schneller ein.
Fleisch ganz einfach marinieren: Geben Sie das Fleisch mit Gewürzen und etwas Öl oder Sojasoße in einen Gefrierbeutel und lassen es über Nacht im Kühlschrank durchziehen.
Will man zähes Fleisch weich machen, legt man es in Milch, der eine Messerspitze Natron zugesetzt wurde, ein. Milch und Natron sollte jeden Tag erneuert werden, bis das Fleisch weich ist.
Beim Beizen/Marinieren von Wild ist es wichtig, dass die Beize Säure wie Wein, Weinessig oder Buttermilch enthält.
Alkohol (z.B. Rotwein) oder Sojasosse machen die Marinade schärfer und das Fleisch zarter
Kräuter welken nicht so schnell, wenn sie in ein feuchtes Tuch eingeschlagen im Gemüsefach aufbewahrt werden. Dort bleiben sie ein bis zwei Tage frisch.
Küchenkräuter bleiben länger frisch, wenn man sie in einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahrt.
Füllen Sie frische, gehackte Kräuter in die Fächer eines Eiswürfelbehälters und gießen je etwas Brühe darauf. Mit den Kräuter-Würfeln lassen sich später schnell Gerichte verfeinern.
Wenn Kräuter welken und die Blätter hängenlassen, stellen Sie sie in ein Glas mit Zuckerwasser. Nach kurzer Zeit sind sie dann wieder knackig frisch.
Küchenkräuter verlieren an Aroma, wenn sie gequetscht werden, also lieber nicht mit dem Messer auf einem Brett, sondern mit der Schere über dem Topf oder der Schüssel schneiden.
Zerreiben Sie getrocknete Kräuter vor dem Würzen zwischen den Händen. Durch die Wärme entfaltet sich ihr volles Aroma.
Mischt man verschiedene Kräuter miteinander, sollte man darauf achten, dass die mit ausgeprägtem Aroma (wie Basilikum oder Rosmarin) die Sanfteren nicht überlagern. Einfach von den Starken weniger nehmen!
Kräuter dörren: Die Kräuter auf einem Blech, das mit Backpapier ausgelegt ist, verteilen. Ofen auf 50 Grad einstellen. Während des Dörrens muss die Tür einen Spalt offen stehen (Kochlöffel dazwischen klemmen).
Oregano hat einen sehr kräftigen Geschmack, sollte also sparsam dosiert werden. Beim Kochen entfaltet er sein volles Aroma.
Basilikum darf dagegen erst nach dem Kochen zugefügt werden.
Bohnenkraut verleiht grünen Bohnen nicht nur den typischen Geschmack, es macht sie auch leichter verdaulich. Sie können es frisch oder getrocknet verwenden.

Pilzgerichte nicht wieder aufwärmen?

by admin

Immer wieder hört man, dass Pilzgerichte nicht aufgewärmt werden dürfen. Jeder hat dieses schon mal gehört, doch keiner scheint sich sicher zu sein, ob es sich hierbei nur um ein Gerücht oder die Wahrheit handelt. Sind aufgewärmte Pilze wirklich giftig? Sogar viele Kochbücher raten davon ab Pilze erneut aufzu wärmen, aber selbst die besten Kochbücher verschweigen warum. Die Antwort gibt das Buch “Chemie in Lebensmitteln” der Katalyse-Umweltgruppe Köln e.V.

Zitat: “Pilze sollte man nach Möglichkeit nicht Aufwärmen. Der Grund ist der hohe Gehalt an Eiweiß und Aminosäuren, die bei zubereiteten Pilzen durch Luftsauerstoff und Bakterien in sehr kurzer Zeit zu Harnsäure, Ammoniak und einigen hochgiftigen Aminosäuren zersetzt werden. Dazu kommt noch, dass alle Pilze anstelle der sonst bei Pflanzen üblichen Cellulose ein Grundgerüst aus Chitin haben, eine stickstoffhaltige und leicht verderbliche Substanz. Die Symptome derartiger Vergiftungen sind Bauchschmerzen, Erbrechen und Nervenschäden, die in Einzelfällen tödlichen Ausgang haben können.”

Gilt das auch für Pilzsuppen? Ja, aber nur teils. Fertig-Suppen aus der Tüte können sie bedenkenlos wieder aufwärmen, durch das Herstellungsverfahren der Pulversuppen, sinkt der Pilzanteil und somit besteht auch kein Risiko. Dosen-Pilze werden durch Blanchieren (Eintauchen in kochendes Wasser) und anschließendes luftdichtes Verpacken haltbar gemacht. Auch diese Pilze dürfen nach dem Kochen nicht wieder aufgewärmt werden.

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